Blueprint (Google)

Google Ads in der Praxis

Ein konkreter Einblick in den Aufbau von Google Ads von Setup bis Optimierung. Aufgeschlüsselt in Google Search und Performance Max, weil beide Kampagnentypen unterschiedlich funktionieren, auch wenn die grundlegende Logik gleich bleibt.

Google Search und Performance Max folgen derselben Grundlogik, unterscheiden sich in der praktischen Steuerung aber deutlich. Genau deshalb werden sie hier getrennt betrachtet.

So sieht Performance Marketing in der Praxis aus

Am Beispiel eines Produkts von Grund auf. Google Ads bedeutet nicht einfach Kampagne erstellen, Budget festlegen und los. Je nach Kampagnentyp unterscheidet sich das Vorgehen deutlich. Genau deshalb wird hier getrennt nach Google Search und Performance Max gezeigt, wie ein funktionierendes System entsteht.

1. Google Search

1. Tracking und technische Grundlage

Landingpage mit Google-Tag, Datenfluss und Conversion-Signalen für Google Search.

Bevor Werbung läuft, wird das Fundament aufgebaut. Dazu gehören das Google Tag, sauber definierte Conversions und je nach Setup Enhanced Conversions. Wenn Einwilligungen eine Rolle spielen, wird zusätzlich Consent Mode relevant. Nur wenn diese Signale sauber erfasst werden, kann Google Ergebnisse korrekt messen und Gebote sinnvoll optimieren.

2. Kampagnenstruktur und Keywords

Hierarchische Google-Search-Struktur mit Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords.

Im nächsten Schritt wird die Struktur aufgebaut. Kampagnen werden entlang klarer Ziele und Themen angelegt, damit Suchanfragen später sauber ausgewertet werden können. Für viele Search-Setups empfiehlt Google heute die Kombination aus Broad Match und Smart Bidding, weil das System so mehr relevante Auktionen erkennen und in Echtzeit bewerten kann.

3. Anzeigen und Varianten

Mehrere Anzeigenvarianten in einer Google-ähnlichen Suchoberfläche.

Jetzt entsteht der Teil, der sichtbar wird. Für jede Anzeigengruppe werden starke Responsive Search Ads mit unterschiedlichen Botschaften, Winkeln und Nutzenargumenten aufgebaut. Auch bei Google gilt: Je klarer die Unterschiede zwischen den Varianten, desto besser kann das System lernen, welche Kombinationen für welche Suchintention funktionieren. Google nennt Responsive Search Ads selbst als wichtigen Baustein in modernen Search-Setups.

4. Ausrichtung über Suchintention

Eine Pflaume definiert die verschiedenen Zielgruppenansprachen.

Bei Google Search geht es weniger um klassisches Zielgruppen-Targeting wie auf Meta, sondern stärker um Suchintention. Entscheidend ist, bei den richtigen Suchanfragen sichtbar zu sein und Google über Keywords, Gebotsstrategie und saubere Conversion-Daten die richtige Richtung vorzugeben.

5. Kampagnenstart

Kampagnenoberfläche mit Startsymbol und Rakete für den Go-live.

Erst jetzt gehen die Kampagnen live. Vorher wird geprüft, ob Tracking, Keyword-Struktur, Anzeigen und Gebotsstrategie sauber zusammenspielen. Mit dem Launch beginnt die eigentliche Arbeit.

6. Lernphase und Daten

Datenkreislauf für Lernphase, Signale und Performance in Google Search.

Nach dem Start sammelt Google fortlaufend Daten und passt Gebote in jeder Auktion an. Gerade bei Smart Bidding ist die Qualität der Conversion-Daten entscheidend. Je sauberer die Signale, desto besser kann das System verstehen, welche Suchanfragen wirklich zu Ergebnissen führen.

7. Kontinuierliche Optimierung

Optimierungskreislauf aus Anzeigen, Performance und Weiterentwicklung.

Auf Basis der Daten werden Suchanfragen, Anzeigenleistung, Gebotsstrategie und Struktur laufend weiterentwickelt. Erfolgreiche Ansätze werden ausgebaut, schwächere Bereiche bereinigt und das Setup Schritt für Schritt präziser gemacht. So entsteht ein Search-System, das nicht nur sichtbar ist, sondern gezielt Performance aufbaut.

2. Performance Max

1. Tracking und technische Grundlage

Landingpage, Tag und Conversion-Signale für das technische Setup von Performance Max.

Auch bei Performance Max beginnt alles mit sauberer Messung. Google Tag, Conversions, Enhanced Conversions und gegebenenfalls Consent Mode bilden die Grundlage dafür, dass Google die Kampagne kanalübergreifend richtig bewerten und optimieren kann.

2. Ziel, Feed und Kampagnenaufbau

Kampagnenstruktur mit Zielsetzung, Feed und Asset-Gruppen für Performance Max.

Performance Max ist ein zielbasierter, kanalübergreifender Kampagnentyp. Je nach Geschäftsmodell wird die Kampagne mit den passenden Zielen, Asset-Gruppen und gegebenenfalls Produktdaten aufgebaut. Anders als Search läuft Performance Max nicht nur in der Suche, sondern über mehrere Google-Kanäle hinweg.

 

3. Assets und kreative Signale

Texte, Bilder, Videos und Landingpage als kreative Signale für Performance Max.

Hier stehen nicht nur Keywords im Vordergrund, sondern vor allem Assets. Texte, Bilder, Videos und Landingpages liefern Google die Signale, aus denen passende Kombinationen und Ausspielungen entstehen. Deshalb ist auch hier kreative Vielfalt entscheidend.

4. Audience Signals und Search Themes

Audience Signals und Search Themes als Orientierung für Performance Max.

Performance Max arbeitet stark KI-gestützt, lässt sich aber trotzdem gezielt führen. Dafür nutzt Google unter anderem Audience Signals und Search Themes. Diese sind keine starre Begrenzung, sondern helfen der Kampagne, schneller in die richtige Richtung zu lernen. Exclusions und negative Keywords bleiben dabei weiterhin relevant.

5. Kampagnenstart

Dashboard mit Rakete und kanalübergreifendem Kampagnenstart.

Erst wenn Ziele, Assets, Signale und Tracking sauber vorbereitet sind, geht die Kampagne live. Ab diesem Punkt beginnt die eigentliche Lernphase über alle angebundenen Kanäle hinweg.

6. Lernphase und Signale

KI-Zentrale mit Daten, Creatives und Signalen für Performance Max.

Nach dem Start analysiert Google, welche Kombinationen aus Assets, Zielgruppenhinweisen, Suchthemen und Signalen am besten funktionieren. Gerade bei Performance Max ist die Qualität der Inputs entscheidend, weil die Aussteuerung deutlich stärker automatisiert ist als bei klassischen Search-Kampagnen.

7. Kontinuierliche Optimierung

Kreislauf aus Performance, Asset-Optimierung und Feedback.

Optimiert wird hier weniger über einzelne Keywords, sondern stärker über Assets, Signale, Ziele, Search Themes, Exclusions und die Qualität der Zielseiten. Erfolgreiche Richtungen werden ausgebaut, schwächere Signale geschärft und die Kampagne Schritt für Schritt präziser geführt.

Das Ergebnis

Zwei unterschiedliche Wege, aber dieselbe Logik.
Ein Setup, das sauber misst.
Ein System, das aus Daten lernt.
Und Kampagnen, die nicht dem Zufall überla

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